Das Shorthanded Limit Holdem ist eine Variante des Pokers, die sehr viele Spieler bevorzugen, weil sie daran einfach mehr Spaß haben und mehr Action ins Spiel kommt. Das liegt vor allem daran, dass bei diesem Spiel nur 6 Spieler am Tisch sitzen, weshalb man auch mehr Hände spielen muss und in mehr Potts verwickelt wird. So hat man zum einen natürlich mehr Chancen etwas zu gewinnen und zum anderen kann man aber auch mehr verlieren, denn es müssen mehr und besser überlegte Entscheidungen getroffen werden, was besonders den schwachen Spieler oftmals zum Verhängnis werden kann.
Das Wichtigste ist bei dieser Art Poker zu spielen, dass man aggressiv bleibt und auch bei einem schlechten Blatt noch versucht die anderen einzuschüchtern und zu raisen. Denn in diesem Spiel hat man auch mit weniger guten Blättern noch eine halbwegs gute Chance, die man normalerweise sofort verwerfen würde. Man darf sich von nichts und niemandem beeindrucken lassen und muss den Eindruck erwecken, dass man stärker ist, denn nur so kann man es bei diesem Spiel weit bringen. Sich nicht entmutigen lassen, auch wenn einmal etwas schief geht, ist das oberste Gebot.
Die Handauswahl gestaltet sich bei dieser Spielweise natürlich auch anders, weil die unterschiedlichen Blätter ihren Wert leicht verändern. So sind zum Beispiel hohe Bildkarten, am besten in Verbindung, und hohe Zahlenpaare Gold wert, kleinere Zahlenverbindungen sinken im Wert. Mit einem Ass auf der Hand braucht man sich kaum noch Sorgen machen und auch KJ ist einiges wert. Auf jeden Fall sollte man aber immer daran denken, sein Spiel zu variieren, nicht immer zu folden, nicht immer zu raisen und hin und wieder auch einen kleinen Bluff einzustreuen, denn je unberechenbarer man für seine Gegner ist, umso besser und umso weniger wissen diese, was sie erwartet wenn man einen bestimmten Zug macht.
Bei den Blinds muss man sich in diesem Spiel nur wenige Sorgen machen wenn der Pott geraist wurde, denn nun verteidigt man auch die Blätter, mit denen man ansonsten gefoldet hätte. Zu raisen oder wenigstens zu reraisen ist meist der beste Weg.
In der frühen Position gilt es so oft wie möglich im Spiel zu variieren, damit man sich nicht leicht durchschaubar macht. Ein gutes Blatt sollte man aber immer raisen und hin und wieder auch mit einem schlechteren hohe Bets abgeben, um sich schon schnell eine gute Position zu sichern.
Im späteren Verlauf kann man mit nahezu jedem Blatt raisen, denn je schwächer die Gegner selbst stehen, umso besorgter werden sie um ihre Chips und sie werden vorsichtiger spielen, so dass man mit einer hohen Bett einiges heraus holen kann und sicherlich auch unverdient den einen oder anderen Pott holen kann.
Nach dem Flop sollte man so aggressiv wie möglich spielen, denn nach diesem ersten Teil des Spiels steigen die meisten Gegner aus, wenn sie sich unsicher sind. Ein guter Bluff an der richtigen Stelle sorgt dafür, dass man selbst Oberwasser behält und sich den Pott holt, umso mehr wenn einige schwache Spieler mit am Tisch sitzen.
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